Montag, Mai 23, 2022
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Was kennzeichnet einen guten Broker aus?

Die Anlagestrategie ist konzipiert? Das Startkapital steht bereit? Dann braucht es nur noch einen Broker, um die Anlagestrategie in die Realität umzusetzen. Dabei ist es wichtig, sich ebenso Zeit zu nehmen, wie für die Konzeption der Anlagestrategie. Denn der Broker entscheidet teilweise über zukünftige Gewinne und Verluste. Je nach Gebührenmodell bzw. Preiskonstellation können sich erhebliche Zusatzkosten ergeben, die sich negativ auf die Rendite auswirken.

Anleger sollten deshalb mit Bedacht vorgehen, wenn es um die Brokerauswahl gibt. Es gibt diverse Kriterien, die es zu berücksichtigen gilt. Die eigene Anlagestrategie ist ein wichtiger Faktor, der darüber entscheidet, welcher Broker in die nähere Auswahl kommt. Durch die gezielte Auswahl, kann man die Fixkosten signifikant senken, um die Gewinnspanne zu maximieren. Deshalb folgen wertvolle Tipps, die bei der Entscheidungsfindung helfen werden. Mit der richtigen Vorbereitung wird das Handeln mit Wertpapieren zum Erfolg. Dank der großen Diversität an Angeboten findet sich für jede Anlagestrategie der richtige Broker.

Broker und Anlagestrategie: Welche Zusammenhänge bestehen?

Es gibt kurzfristige Tradingstrategien, aber auch langfristige Anlageziele, die sich voneinander deutlich unterscheiden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, passive Geldanlagen zu nutzen, um an der Börse Gewinne zu erzielen. Je nach Konzept müssen Anleger bestimmte Transaktionen in einer unterschiedlichen Intensität durchführen. Anleger, die auf die Value-Strategie setzen, versuchen Aktien über einen längeren Zeitraum zu halten. Konträr dazu versuchen Trader kurzzeitige Kursschwankungen, für sich zu nutzen, um hieraus Profit zu schlagen. Trader müssen, um dies zu erreichen, viel Handel betreiben. Bei passiven Anlagestrategien, wie etwa bei einem ETF-Sparplan, findet kein direkter Handel statt. Mit einer Sparrate investiert man in einen ganzen Markt, wie den Dax oder Dow.

Doch was haben Broker damit zu tun? Je nach Häufigkeit der Transaktionen entstehen Gebühren. Deshalb ist es von elementarer Bedeutung, auf den richtigen Broker zu setzen. Wer als Trader agiert, sollte entsprechend auf Broker setzen, die einen günstigen Handel ermöglichen. Diesbezüglich gibt es eine Börsenweisheit: „Hin und Her macht Taschen leer“. Einzige Ausnahme: man hat einen günstigen Broker. Deshalb ist es für Anleger wichtig, Broker zu suchen, die am wenigsten Kosten verursachen. Neben dem Kostenfaktor gibt es weitere Auswahlkriterien, die es zu berücksichtigen gilt. Diese werden im weiteren Textverlauf erläutert.

Auswahlkriterien für Broker im Fokus

Zum einen müssen die Kosten nach Möglichkeit gering sein. Anderenfalls werden sich hohe Gebühren und Fixkosten gewinnmindernd auswirken. Hier gilt es, wie bereits erwähnt, je nach Anlagestrategie zu entscheiden. Auf der anderen Seite sollten Anleger nicht ausschließlich die Kosten im Fokus behalten. Für passive Anlagestrategien ist es bedeutsam, dass der Broker genügend ETF-Sparpläne zur Auswahl hat. Günstige Preismodelle wären hier nur bedingt vorteilhaft, wenn es eine beschränkte Auswahl an passenden Sparplänen gibt. Zudem spielt Kundenservice eine Rolle. Dies gilt insbesondere für Börseneinsteiger. Hier kann es durchaus Sinn ergeben, mehr Geld für einen Broker zu bezahlen, um einen Beratungsservice angeboten zu bekommen.

Somit muss letztlich nicht nur der Preis stimmen. Das Angebot ist ebenso bedeutsam, also das Preis-Leistungs-Verhältnis. Es gibt dabei nicht nur den einen richtigen Broker. Aufgrund der vielen Anlagestrategien müssen Anleger eigenverantwortlich selbst Initiative ergreifen, um einen adäquaten Broker zu finden. Im Zweifelsfall kann man sich von einem unabhängigen Finanzberater beraten lassen, um sich Hilfe einzuholen. Des Weiteren kann die Anlagestrategie mithilfe eines Beraters optimiert werden.

Direktbanken und Online-Broker: Wo ist der Unterschied?

In Zeiten der Digitalisierung haben sich neue Wege geöffnet, um Handel an der Börse zu betreiben. Bei Direktbanken handelt es sich um Brokerkonten, die von Filialbanken angeboten werden. Für Anleger entstehen in der Regel höhere Kosten, weil man einen persönlichen Berater vor Ort hat. Online-Broker hingegen reduzieren ihren Service auf ein Minimum, weshalb die Kosten entsprechend geringfügig ausfallen. Dies sind wesentliche Unterschiedliche zwischen Direktbanken und Online-Broker. Doch welche Vor- und Nachteile ergeben sich?

Anleger, vor allem Einsteiger, profitieren bei Direktbanken von der persönlichen Beratung. Ein Berater kann vor Ort Fragen klären, wenn es um den Aktienhandel geht. Nachteil: Die Beratung wird nicht ausschließlich kundenorientiert durchgeführt. Filialbanken versuchen primär eigene Finanzprodukte zu bewerben. Online-Broker haben den Vorteil, dass man innerhalb weniger Minuten ein Depot bequem online eröffnen und verwalten kann. Bei Komplikationen oder Fragen haben Anleger den Nachteil, dass die Beratungsmöglichkeiten, infolge der geringen Kosten, nur eingeschränkt möglich sind.

Handel mit Derivaten: Beachtenswertes für den sicheren CFD-Handel

Der CFD-Handel ist auf dem Vormarsch und dank der Hebelwirkung sind hohe Gewinne möglich. Dennoch können ebenso hohe Verluste erzielt werden, weshalb es wichtig ist, die Risiken zu minimieren. Es gibt CFD Broker mit hohem Hebel, sodass große Gewinnsprünge mit kleinem Einsatz möglich sind. Doch welche Risiken birgt der CFD-Handel?

Beim CFD-Handel werden keine tatsächlichen Aktien erworben. Es handelt sich dabei um eine höchst spekulative Anlageform. Wer mit Derivaten beim CFD-Handel spekuliert, setzt sein Geld auf einen Kursanstieg oder -fall. Dies ist die Besonderheit vom CFD-Trading, nämlich die Möglichkeit, selbst bei negativen Kursen Profit zu schlagen.

Trader, die mit dem CFD-Handel beginnen möchten, sollten darauf achten, dass der Broker keine Nachschusspflicht enthält. Anderenfalls können Verluste gemacht werden, die weit den ursprünglichen Geldeinsatz übersteigen.

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