Montag, August 3, 2020
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Große Erfolge dank strukturierter Prüfungsvorbereitung

Jedes Studium endet mit der Prüfung zum jeweiligen Fachgebiet. Diese stellt einen Beweis für das eigene Vermögen, die erworbenen Kenntnisse und die außeruniversitäre Beschäftigung mit dem Lernstoff dar. Weiterhin ist sie ein großer Schritt. Denn fortan soll es in eine neue Richtung gehen. Das macht vielen Studenten und Studentinnen Angst. Sie fürchten, die Erwartungen während einer Prüfung nicht erfüllen zu können und sind vorab sehr stark mit Sorgen beschäftigt. Währenddessen können sie sich nur schwer auf den wesentlichen Lernstoff konzentrieren.

Dabei ist eine strukturierte Prüfungsvorbereitung der Eintritt in ein neues Leben. An der Front des gesamten Themenkomplexes steht der kühle Kopf, der zu bewahren ist. Wie sich Studenten und Studentinnen effektiv vorbereiten und das Studium letztendlich bestehen können, erfahren sie innerhalb der nachstehenden Tipps.

1. Den Lernstoff frühzeitig lesen und organisieren

Die erste Sichtung der Materialien und das grobe Sortieren der zahlreichen Informationen kann eine große Unterstützung sein. Dabei fällt häufig auf, dass sich der benötigte Lernstoff an verschiedenen Orten befindet. In dieser Phase der Prüfungsvorbereitung ist es notwendig sich für neue Bereiche und Orte zu öffnen.

  • Viele Studenten und Studentinnen tragen die Informationen zusammen, indem sie in die Bibliothek gehen und dort nach Inhalten zu ihrem Thema suchen. Weiterhin lesen sie einige Bücher innerhalb der Universitätsbibliothek und lernen dort in geschützten Bereichen. Dort gibt es zwar viele sinnvoll aufbereitete Informationen, doch die wichtigsten Bücher sind häufig bereits vergriffen. Zusätzliche Angebote bietet das Internet in nahezu allen relevanten Kategorien.

Doch auch hier gilt: Möglichst frühzeitig Daten sammeln und alle Orte und natürlich auch Zusatzkosten in Kauf nehmen. Es gibt natürlich auch viele kostenfreie Angebote. Die Open University in Milton Keynes offeriert beispielsweise einige Gratis-Videokurse. Der Lernstoff beinhaltet sehr viele Informationen zum gewünschten Thema. Ähnlich und doch verschieden sind sogenannte MOOCs – kostenfreie Online-Kurse für Studenten. Das Lernen funktioniert vorwiegend audiovisuell und erhält durch Quizzes den besonderen Touch. Wo auch immer Studenten zu lesen beginnen, wichtig ist, dass noch genügend zeitlicher Spielraum bis zur Prüfung vorhanden ist. Wer früher beginnt, erkennt schnell, wo es hapert und was zu verbessern ist.

2. Das Lernen der Informationen durch den Lerntypentest erleichtern

Während der Prüfungsvorbereitung stellen viele Menschen fest, dass manche Informationen nur schwer bis zum Langzeitgedächtnis vordringen wollen. Vielleicht kannten sie das bereits aus ihrem Studium. Frederic Vester – ein Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts – betrieb Forschungen zum Thema Lerntypen und ihre Einordnung. Er unterschied den auditiven, den visuellen, den lesenden und den haptischen Lerner.

Mittlerweile sind durch die Entwicklung der Programmierung Mischformen entstanden.  So zum Bespiel der audiovisuelle Lerntyp. In diese Gruppe fallen die meisten Menschen. Forschungsberichte haben bewiesen, dass das Gehirn gesprochene Informationen weitaus schneller und besser speichern kann als Inhalte beim bloßen Lesen. Noch besser geht es bei vielen Menschen, wenn sie zu den gesprochenen Informationen auch bewegte Bilder sehen. Sie entsprechen den audiovisuellen Lernern.

Für die Prüfungsvorbereitung ist dieses Wissen von unschätzbarem Wert. Zahlreiche Lerninstitute haben sich auf diese Form der Lerntechnik spezialisiert, weswegen es in diesem Bereich ein unglaubliches Angebot gibt. Zum Thema der Lerntypen ist die folgende Homepage interessant: http://www.pruefungsamt.de/pruefungsvorbereitungen_lerntyp.php. Im virtuellen Raum finden Interessierte schnell diverse Lerntypentests. Hier ist auf die Seriosität zu achten.

Den richtigen Lernort wählen

Ein paar Wochen vor der Prüfung ist er zum Mittelpunkt des Seins geworden – der Lernort. Umso wichtiger ist es, dass sich der zukünftige Prüfling beim Lernen gut fühlt und sich nicht selbst beschneidet. Will heißen: Ein aufgeräumter Lernort schafft auch Platz im Inneren. Das Gehirn lässt sich so leichter auf das Lesen und das jeweilige Thema ein. Weiterhin spielt die farbliche Gestaltung eine Rolle. Das sagt auch die bekannte Birkenbihl-Methode, bei welcher Farben immer wieder vorkommen: http://blog.birkenbihl-sprachen.com/2013/03/farben-wirken-wunder/.

Farben erleichtern nicht nur das Gliedern vom Lernstoff. Sie schaffen Assoziationen mit dem jeweiligen Thema der Prüfung und erleichtern somit das Lernen. Elementar ist natürlich ebenso die Position des Lernortes. Schließlich bringen alle Tipps nichts, wenn sich neben dem Arbeitsplatz eine Baustelle befindet oder der Prüfling mit anderen Lautstärken konfrontiert wird.

Der Prokrastination den Kampf ansagen

Bei der Prüfungsvorbereitung ist die Prokrastination nicht zu vernachlässigen. Unter diesem Begriff verstehen Lernpsychologen das Verschieben unliebsamer Tätigkeiten auf einen späteren Zeitpunkt. Prinzipiell ist dieses Verhalten menschlich, für eine Prüfung jedoch äußerst hinderlich. Hier ein paar Tipps, die das Lernen und Lesen erleichtern und der Prokrastination vorbeugen können:

  • Geräte (Smartphone, TV) während der Prüfungsvorbereitung ausschalten
  • Sich nicht von anderen Menschen ablenken lassen
  • Keine privaten Telefonanrufe entgegennehmen
  • Eine Belohnung für geschaffte Lektionen bereitstellen
  • Kontinuierlich und nicht an nur einem Tag alles lernen
  • Den Fokus auf die Prüfung legen und die positiven Aspekte der bestandenen Prüfung vor Augen halten
  • Gemeinsam lernen, aber nicht gemeinsam prokrastinieren
  • Tipps von Absolventen durchlesen und Sinnvolles anwenden
  • Vor Beginn der Prüfungsvorbereitung eine Struktur zusammentragen (1. Lernstoff ermitteln, 2. Daten sammeln, 3. Lernort wählen, 4. Nicht prokrastinieren,  ….)

Ist der Lernort eingerichtet und verfügt der Student über ein Bewusstsein bezüglich der Gefahr der Prokrastination, kann es in die Endphase vom Studium gehen. Doch der Umfang vom Lernstoff ist meistens erschlagend. Hier kommt es auf die Struktur an, die man sich selbst während des Studiums angeeignet hat.

Die Lernstruktur perfektionieren

Vor der Prüfung sammeln sich so einige Unterlagen an, die während der Prüfungsvorbereitung dienlich sein können. Aus dem Sammelsurium ist nun das Wichtige vom Unwichtigen zu separieren. Tipps dazu gibt es viele.

  • Doch die elementaren Tipps erhält jeder Lerner, wenn er sich selbst genau beobachtet. Damit es nicht zu einem Kreis-Denken kommt, sollten zunächst die Inhalte thematisch geordnet werden. Der Lernstoff ist zu gliedern nach Einführungsliteratur und weiterführenden Texten.
  • Wichtig: Das Thema ist nicht aus den Augen zu verlieren. Lesen allein bringt also nicht den gewünschten Erfolg. Prüflinge müssen sich immer wieder kontrollieren, um nicht abzuschweifen. Hierbei ist es notwendig sich im Rahmen der Prüfungsvorbereitung Notizen anzufertigen.
  • Auch die Notizen sollten eine Struktur aufweisen und dürfen nicht kreuz und quer auf dem Blatt stehen – sonst kommt es schnell zum Gefühl der Überforderung und sie erschwert das Lesen. Diese Tipps gehen auf zahlreiche Absolventen des Studiums zurück.
  • In der Nacht lernt das Gehirn besonders gut. Daher haben sich viele Studenten angewöhnt, das Lernmaterial auf ein Diktiergerät zu sprechen und dieses in der Nacht neben dem Bett laufen zu lassen.
  • Weitere Tipps für die Lernstruktur und das Verinnerlichen des Umfangs gehen in Richtung der Einbeziehung anderer Personen. Das Studium lebt von der Interaktion vor der Prüfung. Studenten erklären daher den Inhalt ihren Freunden oder Kommilitonen. Diese stellen Fragen in den Raum, die vom Studenten selbst definiert sein können oder eigene Überlegungen darstellen. Dabei zeigt sich, ob das Studium und somit das Lernen erfolgreich war und wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

Die Ruhe bewahren

Ein altes Sprichwort sagt aus, dass sich die Kraft durch Ruhe definiert. Sicherlich ist die Prüfung eine Ausnahmesituation. Um Blackouts zu vermeiden, sind die genannten Techniken anzuwenden. Vor allem das Überprüfen und Abfragen durch andere Personen stellt einen der wichtigsten Tipps von Studenten und Professoren dar.

Die Prüfung ist kein Hexenwerk. Im Zweifelsfall ist sie zu wiederholen, was nicht beunruhigend ist, da es menschlich ist. Wer in sich harmonisch ist und mit sich im Einklang steht, weil er das Gelernte beherrscht, wird keine Schwierigkeiten beim Erhalt des jeweiligen Zertifikats haben. Besteht eine regelrechte Prüfungsangst, dann sind andere Maßnahmen erforderlich. Hier können bestimmte Atemtechniken, natürliche Heilmittel, ätherische Öle und Meditationstechniken sehr hilfreich sein.

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