Montag, Mai 23, 2022
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Ghostwriter für die Seminararbeit – wie sollte man ihn richtig briefen?

Manchmal greift man für eine Seminararbeit zu einem Ghostwriter. Die Gründe können vielschichtig sein und gehen letztlich nur einen selbst etwas an. Aber wie sollte man mit einem Ghostwriter umgehen? Wie sollte man ihn briefen? Worauf ist zu achten? Hier sind einige Dinge, die man seinem Ghostwriter mitgeben sollte.

Klare Regeln weitergeben

Wenn man eine Seminararbeit schreibt, dann muss man sich an strenge wissenschaftliche und formale Vorgaben richten, die sich jedoch von Universität und sogar der Fachrichtung unterscheiden können. Hier ist es wichtig, genau diese Regeln an den Ghostwriter weiterzugeben und ihm klarzumachen, dass es wichtig ist, dass die Arbeit genau diesen Kriterien zu entsprechen hat, da sie sonst entweder nicht abgenommen wird, oder aber zu einem Punktabzug führen kann.

Inhaltliche Vorgaben

Natürlich hat man sich selbst wohl schon Gedanken gemacht. Ein Thema im Seminar aufgeschnappt, was man nun gerne wissenschaftlich ausarbeiten möchte. Und wenn das der Fall ist, dann kann man das Thema, das Ziel und die Vorgehensweise direkt an den Ghostwriter weitergeben. Er sollte sich nicht ein anderes Thema ausdenken, womit man im Seminar vielleicht niemals konfrontiert wurde und dann könnte es zu unangenehmen Fragen kommen. Dozenten und Seminarleiter kennen die Tricks natürlich auch selbst und Unstimmigkeiten werden nicht geduldet. Es sollte also alles zum Thema passen und nicht nur zur Fachrichtung, sondern auch zum besuchten Seminar, in dem man die Arbeit schreiben möchte.

Literaturlisten

Welche Literatur würde man verwenden? Es ist gut, wenn man dem Ghostwriter eine Literaturliste geben könnte, an der er sich zu orientieren hat. Bücher aus dem Studium und den Professoren sind nützlich. Auch die Literatur, die im Seminar behandelt wurde, sollte in einem gewissen Maß vorkommen und vertieft werden. Primär- und Sekundärliteratur in ausreichender Menge und dann ist der Ghostwriter gewappnet.

Rückmeldung regelmäßig

Man sollte dem Ghostwriter klar aber freundlich zu verstehen geben, dass regelmäßige Rückmeldungen und vielleicht auch Probeabschnitte zum Lesen wichtig sind. So kann man sehen, ob die Arbeit in die gewünschte Richtung geht und auch der Stil nicht der des Ghostwriters ist, sondern viel mehr der eigene. Vertrauen ist gut, Kontrolle aber besser und das gilt auch hier.

Kostprobe des eigenen Stils

Für den Ghostwriter nützlich kann es auch sein, ihm eine Kostprobe des oben erwähnten Stils zu geben, denn es soll ja wie die eigene Arbeit klingen, nicht wie die eines anderen, denn Dozenten und Tutoren sind darin geübt, solche feinen aber vorhandenen Unterschiede zu erkennen und könnten misstrauisch werden. Ein kleiner selbstgeschriebener Abschnitt oder ältere Arbeiten, die man schon geschrieben hat, könnten helfen, jeden Zweifel zu zerstreuen und es auch dem Ghostwriter leichter machen, die Arbeit im gewünschten Ton zu verfassen und so das beste und unverdächtigste Ergebnis zu erzielen.

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