Mittwoch, Mai 25, 2022
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Das neue iPad Pro: Revolutionär oder Überbewertet?

Das neue iPad Pro: Revolutionär oder Überbewertet?

Apple hat Anfang des Monats das neue iPad Pro 11 herausgebracht. Der Nachfolger des 10.5 Modells hat bei seiner Ankündigung im Oktober für reichlich Schlagzeilen gesorgt. So soll das neue iPad nicht einfach nur leistungsfähiger sein, sondern sogar die meisten Rechner übertreffen.

Das neue iPad Pro 11 – nie wieder Laptop?„Es gab noch nie ein mobiles Gerät wie das neue iPad Pro“, so Phillip Schiller, Senior Vice President of Worldwide Marketing bei Apple. Eine klare Ansage. Und tatsächlich ist das neue iPad Pro 11 für viele revolutionär. So revolutionär, dass es die Leistung der meisten Rechner übertreffen und Laptops in den Ruhestand schicken soll.
Schaut man sich die Zusammensetzung des Tablets an, so lässt der Acht-Kern-Prozessor A12X mehr als 90 % Prozent aller Laptops alt aussehen. In seiner üppigsten Konfiguration kommt das Gerät mit einem Terabyte großen Speicher und sogar einem LTE-Modem. Doch dafür bezahlt der Verbraucher auch einen genauso üppigen Preis. Mit 2099 Euro ist das neue iPadPro nicht nur leistungsfähiger als die meisten Rechner und Laptops, sondern auch deutlich teurer.
Die Einsteigermodelle, die mit 64 oder 256 Gigabyte immer noch ordentlich Speicherplatz bieten, sind bereits ab einem erschwinglicheren Preis von 879, beziehungsweise 1099, zu haben. Dabei haben Käufer die Wahl zwischen einem 11- oder 12,9-Zoll Display. Testberichten zufolge stößt man selbst bei einem kleinen Speicher kaum an dessen Grenzen, egal ob es um Videospiele oder Bildbearbeitung geht.

Was Kritiker besonders überzeugt ist der Bildschirm. Dieser kann nun im erweiterten Farbraum DCI-P3 anzeigen, ein Standard, mit dem Hollywood-Studios arbeiten. Das freut Künstler und Designer, vor allem weil sie ab 2019 Photoshop CC als Anwendung auch auf dem iPad Pro nutzen können. Passend dazu gibt es auch den neuen Apple Pencil, der sich magnetisch an den Rand des Tablets befestigen lässt. Und auch eine Tastatur lässt sich per Magnetverbindung anknüpfen.Neue Möglichkeiten dank USB-Anschluss

Die Benutzermöglichkeiten des Tablets erweitern sich dank USB-Anschlüssen, welche die Lightning-Buchse ersetzen. So kann das neue iPad Pro nun per USB aufgeladen werden. Doch nicht nur das. Auch Monitore und anderes Zubehör lassen sich darüber anschließen, es erlaubt außerdem die Verbindung mit einem Computer.
Einige Einschränkungen gibt es dann aber doch. So können nur Fotos über USB auf das neue iPad importiert werden, PDF und Word-Dokumente werden hingegen nicht erkannt. Das erscheint eher unpraktikabel für all jene, die das Tablet für die Arbeit nutzen wollen. Auch der Audio-Anschluss wurde gestrichen. Wer Kopfhörer anschließen möchte, muss in einen entsprechenden Adapter investieren.

Fazit

Mit seiner Leistung und dem neuen Bildschirm übertrifft das neue iPad Pro 11 die meisten Rechner und Laptops. Dennoch bildet es keinen Ersatz für diese. Vor allem der hohe Preis wirft die Frage des Nutzens auf. Wahre Apple-Fans wird jedoch auch das nicht vom Kauf abhalten.

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